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Spiel des Monats: 7 Wonders

Cover Spielschachtel von 7 Wonders

Titel: 7 Wonders
Verlag: Repos (Vertrieb über Asmodee)
Autor: Antoine Bauza
Erscheinungsjahr: 2010
Spielkategorie: Strategie- und Aufbauspiel
Förderbereiche: vorausschauendes Denken
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Anzahl der SpielerInnen: 2 bis 7 Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Spielinhalt: 7 Weltwunder-Spielpläne, 7 Weltwunder-Karten, 49 Karten „1. Zeitalter“, 49 Karten „2. Zeitalter“, 50 Karten „3. Zeitalter“, 42 Konflikt-Marker, 20 Münzen mit dem Wer 3, 30 Münzen mit dem Wert 1, 1 Wertungsblock, 1 Regelheft, 1 Kurzübersicht, 2 Karten für die Partie zu zweit  

Spielziel

Vor den SpielerInnen erheben sich die architektonischen Weltwunder der Antike: Die Statue des Zeus in Olympia, die Hängenden Gärten von Babylon, die Pyramiden von Gizeh, der Tempel der Artemis in Ephesos, das Mausoleum in Halikarnassos, der Leuchtturm von Alexandrien und der Koloss von Rhodos. Verhelfe als RegentIn deiner Stadt über drei Zeitalter hinweg zu Blüte und Erfolg: Das Schicksal deiner Untertanen liegt in deiner Hand.  

Pro Zeitalter reihum 7 Karten austeilen und schon ist man mittendrin im Geschehen, denn der Grundmechanismus von „7 Wonders“ ist denkbar einfach. Gleichzeitig wählen alle SpielerInnen eine Karte aus und legen diese verdeckt vor sich ab. Nun wird die ausgesuchte Karte umgedreht und eine Aktion ausgeführt. Die restlichen Spielkarten werden an den Nachbarn /die Nachbarin weitergegeben und von den verbleibenden 6 Karten kommt wiederum eine zum Einsatz. Die Karten wandern im Kreis bis nur noch zwei Karten übrig bleiben von denen jeder Spieler / jede Spielerin eine auswählt. Nun endet das aktuelle Zeitalter mit einer Zwischenwertung.  

Die Auswahl der Karten bestimmt die Entwicklung der eigenen Stadt. Rohstoffkarten sichern Stein, Lehm, Holz, Glas, Stoff, Papyrus und Erz für zukünftige Bauvorhaben. Diese sind auch dringend notwendig, denn jede Karte kostet beim Ausspielen eine gewisse Anzahl an Rohstoffen. Das Errichten von Prunkgebäuden sichert sofort Siegpunkte, während die Investition in Gilden am Spielende entscheidende Zusatzpunkte einbringen kann. Rote Militärkarten schützen die Stadt bei den Zwischenwertungen vor Angriffen und gelbe Handelskarten ermöglichen günstige Tauschgeschäfte mit den MitspielerInnen auf den benachbarten Sitzplätzen. Als besonders reizvoll gestalten sich die aufeinander aufbauenden Bauwerke: Hat man eines im vorigen Zeitalter gebaut, kann man in den nächsten Epochen Gebäude bauen, ohne die dafür erforderlichen Rohstoffe produzieren zu müssen. Die grünen Forschungskarten bieten viele dieser Aufbaumöglichkeiten und können zusätzlich in Sets gesammelt und am Ende in Siegpunkte umgewandelt werden. Sollte eine Karte einmal nicht in die eigene Auslage passen, kann diese auch im eigenen Weltwunder eingebaut oder für 3 Münzen verkauft werden.  

Immer die Nachbarn im Auge behalten! Beim Weitergeben der Karten sollte stets auf die Auslage der nebenan sitzenden SpielerInnen geachtet werden. Mit diesen können auch Rohstoffen gehandelt und militärische Konflikte geführt werden. Nach drei Zeitaltern ist schließlich Schluss und nach einer großen Wertung gewinnt der/die SpielerIn mit den meisten Siegpunkten. 

spielebox-Meinung

„7 Wonders“ zeichnet sich durch seinen flotten, abwechslungsreichen Spielablauf aus. Durch den Verteilungsmechanismus der Karten und das gleichzeitige Ausführen der Aktionen sind alle zu jeder Zeit in das Spiel eingebunden. Da nur die direkten Nachbarn Auswirkungen auf die eigene Entwicklung haben, kann das Spiel auch in größeren Runden flüssig gespielt werden. Selbst zu siebt entstehen kaum Wartezeiten und mit den im Spiel enthaltenen Sonderregeln ist „7 Wonders“ auch für zwei SpielerInnen ein spannendes Spielerlebnis.

Bei „7 Wonders“ führen viele Strategien zum Sieg und die eigenen Pläne müssen immer wieder an die der Sitznachbarn angepasst werden. Bei einer Spieldauer von etwa 30 Minuten bleibt es selten bei nur einer Partie. Viel zu stark ist das Gefühl es beim nächsten Mal besser zu machen und eine andere Strategie ausprobieren zu wollen. Sieben verschiedene, doppelseitige Weltwunder-Spieltafeln mit stimmungsvollen Illustrationen sorgen zusätzlich für Abwechslung. „7 Wonders“ bringt frischen Wind auf den Spieltisch- diesen kurzweiligen Strategie-Spielspaß sollte man sich keinesfalls entgehen lassen!  

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