Spiel des Monats: Gary Gouda
Titel: Gary Gouda
Verlag: Haba
Autor: Guido Hoffmann
Erscheinungsjahr: 2011
Spielkategorie: Merk- und Sammelspiel
Förderbereiche: Konzentration, Feinmotorik, Merkfähigkeit
Spieldauer: 15 bis 20 Minuten
Anzahl der SpielerInnen: 2 bis 4
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Spielinhalt: 1 Käsewohnung (Schachtelboden), 1 Gary Gouda, 1 Katze Kiki, 12 Wände, 16 orange Mauselöcher, 8 violette Mauselöcher, 24 Käseplättchen, 1 Würfelstab. 1 Anleitung
Spielziel
Gary Gouda kann es einfach nicht lassen. Ständig ist er auf der Suche nach den köstlichsten Käsestücken: „Mampf!“. Nach einer satten Mahlzeit wird sein Bauch immer dicker und irgendwann passt er nicht mehr durch die Löcher seiner Käsewohnung. Könnt ihr dem gefräßigen Mäuserich den richtigen Weg weisen?
Beim Öffnen der Schachtel entdecken die SpielerInnen die bunte Wohnung von Gary Gouda. Der Schachtelboden ist in 16 Zimmer unterteilt, die untereinander mit Türen verbunden sind. Der/Die StartspielerIn würfelt mit dem Würfelstab und setzt Gary in eine der Farbecken des dreidimensionalen Spielplans. Verdeckt ziehen die MitspielerInnen Käsescheiben und verteilen sie in den Zimmern. Die Jagd nach dem Käse kann beginnen! Der/Die MäusespielerIn schiebt Gary von Raum zu Raum und sammelt mit ihm Käsescheiben ein. Je mehr Käse Gary mit sich trägt, desto höher wird die Unterseite der Spielfigur. Gary setzt sich auf seinen Käse und fährt damit weiter. Sein Ziel ist eine der vier Spielplanecken, welche Ecke, zeigt der Farbwürfelstab an. Doch aufgepasst: Ist das Loch auf dem Weg zum Ziel wirklich groß genug? Oder hat Gary zu viel Käse gesammelt und bleibt stecken? Nur wenn der Mäuserich sein Ziel ohne Steckenbleiben erreicht und zusätzlich der Katze Kiki ausweicht, darf er den Käse genüsslich verspeisen. Geht der Käsevorrat zur Neige, zählen die SpielerInnen ihre Käsestücke. Wer am meisten Käse besitzt, gewinnt das Spiel.
spielebox-Meinung
"Gary Gouda" fasziniert durch den trickreichen 3-D-Spielplan. Die Türen sind unterschiedlich groß, doch nie weiß man genau, ob die Mausfigur tatsächlich durchpasst. Bunte Schablonen, die in die Türen gesteckt werden, legen den Spielraum zum Durchschlüpfen fest. Allein durch Hinschauen kommt man nicht weiter, also probieren die SpielerInnen nach und nach alle Wege aus und merken sich die sicheren Türen, aber auch die Fallen. Konzentration und Merkfähigkeit sind gefragt, denn ständig ändern sich die Reiseroute und die Höhe der Mausfigur. Das Ziehen der Maus durch die engen Löcher erfordert Feinmotorik und eine ruhige Hand. Für Spannung beim Durchziehen ist gesorgt, da es nur allzu oft vorkommt, dass Gary überraschenderweise doch im Loch stecken bleibt. Der raffinierte Spielmechanismus und die Möglichkeit die Türen vor jedem Spiel zu versetzen, sorgen dafür, dass "Gary Gouda" immer wieder gerne gespielt wird.
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